Was Kunden über Valsight sagen
Controlling- und Finance-Verantwortliche aus Konzernen und Mittelstand berichten, was sich mit Valsight in ihrer Planung verändert hat.
Konzerne, Mittelstand und öffentliche Unternehmen planen und simulieren mit Valsight: Mercedes-Benz, Siemens, Commerzbank, DATEV, Volkswagen, Sartorius, BLANCO und weitere. Die Aufgaben sind sehr verschieden, von der strategischen Fünfjahresplanung über Personalplanung und Budgetprozess bis zur Ad-hoc-Simulation, wenn sich Zölle ändern. Der Ausgangspunkt ist fast immer derselbe: Die Annahmen ändern sich schneller, als die Planung nachkommt.
Was sich in der Planung verändert
- Tempo
- Iterationen mit dem Topmanagement dauern Tage statt Wochen. Szenarien rechnen in Sekunden statt an einem Arbeitstag.
- Reaktionsfähigkeit
- Wenn Zölle, Regulatorik oder Geopolitik die Annahmen umwerfen, steht das Simulationsmodell schon bereit. Es muss nicht erst gebaut werden.
- Transparenz
- Jede Zahl lässt sich zurückverfolgen: welche Annahme über welchen Treiber zu welchem Ergebnis geführt hat, bis in die operativen KPIs hinein.
- Unabhängigkeit von der IT
- Die Modelle entstehen im Controlling selbst und werden dort angepasst, teils über Jahre ohne externe Entwickler.
Wer Valsight wofür einsetzt
| Unternehmen | Einsatz | Was sich verändert hat |
|---|---|---|
| Mercedes-Benz AG | Forecasting und Ad-hoc-Simulation ergänzend zur Konzernplanung | Zwei bis drei Iterationen mit dem Topmanagement in einer Woche statt in mehreren |
| Siemens AG | Strategische Fünfjahresplanung, komplette P&L simuliert | Annahmen werden live im Management-Meeting geändert und entschieden |
| Commerzbank | Konzernweite treiberbasierte Planung mit Szenariensimulation | Implikationen kurzfristiger Änderungen in kürzester Zeit berechnet |
| Siemens Healthineers | Produkt-Businesspläne, Budgetprozess, makroökonomische Ad-hoc-Simulation | Wirkungen von Maßnahmen werden im Management-Team unmittelbar simuliert |
| DATEV | Treiberbasierte Szenario-Simulation im Controlling-Toolstack | Schwankungen und Transformationsrisiken werden abbildbar und handhabbar |
| Siemens Smart Infrastructure | Strategische Personalplanung für Siemens SI Deutschland | Top-down-Simulation als Grundlage der Bottom-up-Planung, Modell nur einmal gebaut |
| BLANCO | Treiberbasierte Planung mit gemeinsamem Modellverständnis | Szenarien in Sekunden statt an einem Tag, realistische Ziele am Ende übertroffen |
| Sartorius | Ambition Setting und Frontloading im Planungsprozess | Nachvollziehbar, welche Annahme über welchen Treiber zu welchem Zielwert führt |
| Volkswagen | Integrierte treiberbasierte Planung | Weniger Scheingenauigkeit, schnellere Planung |
| Leipziger Verkehrsbetriebe | Zielgerichteter Planungsprozess mit eigenen Treiberbäumen | Treiberbäume in zahlreichen Dimensionen schnell erstellt und angepasst |
Mercedes-Benz simuliert Szenarien im Wochentakt statt über Wochen
Gerhard Schnitzler verantwortet bei der Mercedes-Benz AG als Product Owner das Produktteam FCOS, das sich als Betriebssystem für den Finance-Bereich versteht. Valsight läuft dort seit mehreren Jahren komplementär zu den etablierten Konzernplanungsprozessen, mit Schwerpunkt auf Forecasting und Ad-hoc-Simulation.
Selbst zwei, drei Iterationen mit dem Topmanagement lassen sich mit Valsight innerhalb einer Woche abbilden. Das waren Prozesse, die vorher mehrere Wochen gedauert haben.

Die Projekte und Use Cases, die wir haben, entwickeln wir seit mehreren Jahren komplett ohne externe Entwickler. Das ist durchaus selten. Wir fahren damit sehr gut, sind sehr schnell in der Umsetzung und sehr flexibel.
Wenn Unvorhergesehenes kommt, geopolitische Themen und Trends, kann man ein etabliertes Simulationskonstrukt nutzen, um diese neuen Realitäten finanziell zu bewerten und sehr schnell aussagefähig zu sein.
Siemens Factory Automation simuliert die komplette Gewinn- und Verlustrechnung
Laura Lang arbeitet im Performance Controlling der Business Unit Factory Automation der Siemens AG. Das Team bildet dort die strategische Finanzplanung ab, eine jährlich wiederkehrende Fünfjahresplanung, in der die komplette Gewinn- und Verlustrechnung simuliert wird. Die vorherige Planung lief über aufwendige und fehleranfällige Excel-Modelle.
Wir diskutieren live, wir ändern live Annahmen, schauen uns die Wirkungszusammenhänge an, und daraufhin entscheidet unser Management, mit welchem Szenario wir weiter simulieren.

Ein ganz großer Vorteil von Valsight ist definitiv, dass wir regelmäßige, wiederkehrende Prozesse automatisieren können, und das relativ schnell und einfach, ohne dass ich großartige Programmierkenntnisse haben muss.
In volatilen Zeiten, wie wir sie gerade durchleben, ist meiner Meinung nach ein automatisiertes Tool, wie es Valsight ist, unabdingbar.
Die Commerzbank rechnet Planänderungen unter Zeitdruck durch
Die Commerzbank hat ihren Planungsprozess neu strukturiert und eine konzernweite treiberbasierte Planung eingeführt. Regulatorische Änderungen und kurzfristige Marktschwankungen zwingen dazu, Planungen sehr kurzfristig anzupassen und komplexe multivariate Szenarien zu rechnen.
Wir standen vor der Notwendigkeit, den Planungsprozess neu zu strukturieren. Nicht nur die Corona-bedingten Marktschwankungen, sondern auch regulatorische Änderungen haben uns in die Situation gebracht, Planungen sehr kurzfristig anpassen zu müssen. Durch Valsight wurden wir in die Lage versetzt, die jeweils entstehenden Implikationen in kürzester Zeit auszurechnen. Dadurch gewinnen wir ganz, ganz viel Zeit.

In Zeiten hoher Volatilität sind wir in der Lage, schnell auf veränderte Marktbedingungen und andere Herausforderungen zu reagieren. Und das dank Valsight.

Siemens Healthineers simuliert Produktpläne, Budget und Zollszenarien
Stephan Pierer verantwortet als kaufmännischer Leiter das Servicegeschäft von Siemens Healthineers. Valsight ist dort in drei Feldern im Einsatz: Produkt-Businesspläne, die Investitionsentscheidungen treiben, Szenarien für den klassischen Budgetprozess und Ad-hoc-Simulationen, wenn sich makroökonomische Rahmenbedingungen ändern, zuletzt etwa die Zollthematik in den USA.
Die Anzahl von externen Events und die Geschwindigkeit hat extrem zugenommen. Deswegen muss man spontaner denken, wenn es zu Planungsvorgängen kommt. Diese Flexibilität wird durch die Software ermöglicht, um in der Planung reagieren zu können.

Besonders wichtig ist für uns im Sinne von Transparenz die Verknüpfung von finanzieller Berichterstattung mit operativen KPIs, mit denen wir das Unternehmen und das Geschäft steuern. Diese Zusammenhänge über Wertmodelle abzubilden, ist ein ganz wichtiger Faktor.
Valsight ist die perfekte Foundation für agiles Controlling.

Wir sind fast Kunde der ersten Stunde, neun Jahre mit dabei.
Jede Einheit im Konzern hat einen anderen Use-Case. Die einen machen es für Fertigungsplanung, die anderen für R&D, die anderen für Simulationen makroökonomischer Veränderungen.
DATEV macht die Risiken der Transformation handhabbar
Gesa Merensky verantwortet bei DATEV Pricing, Costing und Business Intelligence. Treiberbasierte Szenario-Simulationen sind dort fester Teil des Controlling-Toolstacks, um die Transformation des Geschäftsmodells zu steuern.
Valsight ist ein wichtiger Teil unseres Controlling-Tool-Stacks. Die Schwankungen der VUCA-Welt und die Risiken der Transformation können wir durch treiberbasierte Szenariensimulationen abbilden und handhabbar machen.

Methoden wie die treiberbasierten Szenario-Simulationen ermöglichen erst den Blick auf die Daten, der erforderlich ist, um eine Transformation von Geschäftsmodellen wirklich zu steuern. Da wird man mit den herkömmlichen Methoden an Grenzen stoßen.
Siemens Smart Infrastructure plant den Personalbedarf mehrere Schritte voraus
Liudmila Trifonova bildet als Business Excellence Consultant die strategische Personalplanung für Siemens SI in Deutschland ab. Die Organisation besteht aus mehreren unterschiedlich aufgebauten Business Units. Zuvor lag die Planung in Excel und war entsprechend unübersichtlich. Die Ergebnisse der Top-down-Simulation dienen heute als Orientierung für die Bottom-up-Planung.
Die Nutzung von Valsight war ein echter Gamechanger, und ich glaube, viele Stakeholder würden das auch bestätigen.

Bei der strategischen Personalplanung bilden wir die gesamte SI Deutschland ab. Deswegen ist die Transparenz der wichtigste Punkt bei der gesamten Planung. Wir wollen wissen, was in unserer Organisation an jeder Stelle passiert.
Wir wollen nicht nur den unmittelbaren Bedarf im Geschäft identifizieren, sondern wirklich mehrere Schritte vorausdenken, damit wir genau wissen, was mit unserem Personalbedarf passiert, wenn unser Umsatzwachstum steigt.
BLANCO ersetzt stille Bereichspuffer durch gemeinsame, ambitionierte Ziele
Matthias von Daacke verantwortet als Managing Director das globale Controlling von BLANCO. Methode und Werkzeug zusammen haben dort die Transparenz über das Treibermodell so weit erhöht, dass alle Bereiche vom selben Modellverständnis ausgehen.
Wir haben in Bruchteilen von Sekunden Szenarien gerechnet, wo man sich früher für diese Arbeit einen Tag zurückgezogen hatte. Das war einer unserer größten Gewinne und hat die Akzeptanz für den treiberbasierten Ansatz massiv erhöht.

Anstatt, wie oft üblich, stillschweigend „Bereichspuffer“ in die Planung einzubringen, wurden von allen Seiten realistische Ziele auf einem ambitionierten Niveau eingebracht. Und am Ende sogar übertroffen.
Sartorius erhöht die Qualität der Diskussion im Ambition Setting
Malte Horstmannshoff verantwortet im Central Controlling von Sartorius Projekte zur Digitalisierung und Automatisierung der Finanzprozesse. Sartorius gestaltet die Planungssysteme neu und führt einen Frontloading- und Ambition-Setting-Prozess ein, in dem das Topmanagement auf Basis einer Projektion auf Zielwerte hinarbeitet.
Es ist zu jeder Zeit ersichtlich, wie die Treiber und die Treiberzusammenhänge, die Ursache-Wirkungs-Beziehungen für das eigene Geschäftsmodell sind. Das ist ein enormer Vorteil, der insbesondere die Qualität der Diskussion erhöht.

Das größte Asset ist aus meiner Sicht, dass immer klar ist: Welche Annahmen habe ich getroffen, die zu diesem Zielwert geführt haben, an welchem Treiber habe ich gedreht, und welche Auswirkung hatte das auf mein gesamtes KPI-System?
Volkswagen vermeidet Scheingenauigkeit und wird schneller
Julian Höfers verantwortet die integrierte Planung bei Volkswagen. Der treiberbasierte Ansatz tritt dort an die Stelle von Detailtiefe, die eine Genauigkeit suggeriert, die die zugrunde liegenden Annahmen nicht hergeben.
Mit Valsight vermeiden wir Scheingenauigkeiten und werden schneller.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe bauen ihre Treiberbäume selbst
Uwe Pohlers leitet das Gruppencontrolling der Leipziger Verkehrsbetriebe. Die Treibermodelle entstehen dort im Fachbereich selbst und werden bei Bedarf dort angepasst, ohne Umweg über die IT.
Als Anwender kann ich die Treiberbäume in zahlreichen Dimensionen schnell erstellen und im Bedarfsfall anpassen, um einen zielgerichteten Planungsprozess zu ermöglichen.

Mehr aus der Kundenperspektive
Ausführliche Projektberichte mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnissen stehen in den Customer Success Stories. Fachliche Hintergründe zu den Methoden, die hier genannt werden, finden sich in den Insights und im Glossar.