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Zahlen sprechen für sich. Das denken leider nur wir Controller

Eine Person präsentiert an einem Flipchart mit der Aufschrift EBIT plus 230 Millionen und einem Fragezeichen vor einer Runde im Besprechungsraum.

„Zahlen sprechen für sich.“ Das denken leider nur wir Controller.

Auf der einen Seite stehen die Financials: Umsatz, Kosten, Margen. Auf der anderen die Welt des Business: Stückzahlen, Rüstzeiten, Projekte. Kein Wunder, dass Diskussionen ins Stocken geraten und Entscheidungen an Wirkung verlieren.

Drei Dinge helfen aus meiner Erfahrung.

Übersetzen statt berichten. Finanzkennzahlen in die operative Realität der Fachbereiche übertragen, nicht nur zur Kenntnis geben.

Treiber sichtbar machen. Wenn klar ist, wie eine Investition oder Maßnahme durch die Ergebnisrechnung wirkt, entsteht Verständnis und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Simulationen nutzen. Einfache Was-wäre-wenn-Fragen machen Maßnahmen greifbar und schaffen eine gemeinsame Faktenbasis.

Ein Kunde von uns hat vor einigen Jahren die Campus-Planung eingeführt. Alle Führungskräfte diskutieren in einer Runde, und operative Größen wie Flächen, Belegung oder Investitionen werden direkt mit den Finanzkennzahlen verknüpft. So entsteht Transparenz über Chancen und Wirkungen, und die Planung wird von allen verstanden.

Diese Brückenarbeit zwischen Finance und Business ist für mich einer der zentralen Erfolgsfaktoren moderner Unternehmenssteuerung. Sie lässt sich nicht delegieren und auch nicht automatisieren.

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