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Warum ich selten über Produkt-Features schreibe

Eine Person sitzt auf einem orangefarbenen Sofa vor einer blauen Wand und liest ein rotes Buch.

Viele Software-Beiträge erklären sehr genau, was ein Produkt kann. Features, Buttons, Workflows. In meinen Gesprächen mit CFOs und Controlling-Teams geht es fast immer um etwas anderes.

Um Fragen wie: Welche Logiken stecken hinter unseren Plänen? Welche Annahmen unterstützen Entscheidungen, und welche sind nur Beiwerk? Was passiert, wenn sich die Realität anders entwickelt als vermutet?

Genau hier entscheidet sich Steuerungsqualität. Nicht auf Feature-Ebene, sondern dort, wo Wirkung entsteht.

Software spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie darf aber nicht der Startpunkt sein. Der eigentliche Hebel liegt davor: im Verständnis von Steuerungslogik und Geschäftsmodell, von Ursache und Wirkung und den Konsequenzen daraus.

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, wird sichtbar, welche Art von Unterstützung überhaupt sinnvoll ist.

Ein Feature löst kein Steuerungsproblem. Es beschleunigt nur, was man ohnehin schon verstanden hat.

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