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Fast jedes Simulationsmodell hat in Excel angefangen

Fast jedes Simulationsmodell, das ich bei Kunden gesehen habe, hat in Excel angefangen. Das ist kein Zufall. Und es ist auch kein Problem.

Excel ist das beste Werkzeug, wenn man mit mittelkomplexer Logik etwas rechnen muss. Schnell, flexibel, und auch nach ein paar Wochen versteht es die nächste Person. Für die ersten Treiberzusammenhänge und die ersten Was-wäre-wenn-Berechnungen gibt es kaum etwas Besseres. Excel ist einfach da.

Kritisch wird es, wenn die Datei zum Fundament eines Prozesses werden soll. Wenn fünf Leute gleichzeitig Annahmen ändern wollen, drei Szenarien parallel gepflegt werden sollen und der Vorstand im Meeting fragt: Und was, wenn beides zusammen eintritt? Wohlgemerkt ohne danach eine Woche auf die Antwort zu warten.

An diesem Punkt konkurrieren in derselben Datei zwei Zwecke: die Flexibilität des Einzelnen und die Verlässlichkeit für alle.

Viele Unternehmen haben diesen Kipppunkt längst überschritten. Gemerkt haben es noch nicht alle.

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