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Der langsamste Prozess im Unternehmen ist eine einfache Frage

Der langsamste Prozess im Unternehmen ist nicht der nächste IT-Change-Request. Auch nicht der Monatsabschluss. Es ist die Antwort auf eine einfache Was-wäre-wenn-Frage aus dem Vorstand.
Viele Steuerungsprozesse hängen irgendwo zwischen Excel und klassischen Planungstools fest. Excel hilft, solange es nicht zu komplex wird. Planungstools helfen, solange niemand eine spontane Frage stellt, denn sie sind für Abläufe gebaut, nicht für Ad-hoc-Denken.
Genau dort wird es langsam. Der Vorstand fragt meist spontan, und die Regelprozesse kommen damit selten hinterher.
Mit einem treiberbasierten Simulationsmodell verschiebt sich das. Man kann durchspielen, was passieren könnte, und zwar in dem Tempo, in dem die Frage gestellt wird.
Aus über zehn Jahren Projektarbeit rund um Szenario-Simulation nehme ich drei Beobachtungen mit. Vorstandsanfragen lassen sich direkt im Meeting simulieren. Aus einem Szenario werden in derselben Zeit leicht fünf. Und in der Planung selbst sinkt der Aufwand typischerweise um 30 bis 50 Prozent.
Es geht dabei nicht um Tools. Sondern darum, wie schnell ein Unternehmen denken, reagieren und entscheiden kann.