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Szenario, Sensitivität, Simulation: drei Begriffe, die ständig durcheinandergehen

Zwei Personen stehen vor einem Whiteboard mit einem handgezeichneten Ablaufdiagramm und diskutieren.

Drei Begriffe gehen in Steuerungsmeetings ständig durcheinander: Szenario, Sensitivität, Simulation.

Eine Sensitivität variiert eine einzelne Annahme. Was passiert mit dem EBIT, wenn der Stahlpreis um 10 Prozent steigt? Sie zeigt, wie empfindlich das Ergebnis auf einen Treiber reagiert, und ist gut geeignet, um die großen Hebel zu finden.

Ein Szenario ist ein konsistentes Bündel von Annahmen. Rezession im Kernmarkt heißt eben auch schwächere Nachfrage, Preisdruck und verändertes Zahlungsverhalten, alles gleichzeitig. Szenarien beantworten die Frage, in welcher Welt wir aufwachen könnten.

Eine Simulation ist der Rechenweg dazwischen: das Modell, das aus Annahmen finanzielle Wirkung macht. Ohne Simulation bleiben Szenarien Prosa.

In der Praxis wird oft eine Sensitivität als Szenario verkauft und ein Szenario als Strategie.

Das Vokabular ist seit Jahrzehnten da. Präzise benutzt wird es trotzdem selten.

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