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Worüber sprechen wir, wenn wir über Simulation sprechen?

Wir bauen seit Jahren Simulationssoftware. Und ich staune noch immer, wie unterschiedlich das Wort verstanden wird.
Das Controlling-Team denkt an eine neue Budget-Version mit geänderten Annahmen. Die Risikomanagerin an Monte Carlo. Und der CFO hat eine Zahl vor Augen, die er morgen im Board präsentieren kann.
Im Kontext der Unternehmenssteuerung ist Simulation etwas ganz Konkretes. Eine neue Situation entsteht: geänderte Rahmenbedingungen, ein Impuls aus dem Markt, eine Anfrage aus dem Management. Man legt ein neues Szenario an, gibt Annahmen über Treiberentwicklungen und mögliche Maßnahmen ein und sieht in Minuten, wie sich die wesentlichen Kennzahlen verändern. Transparent und nachvollziehbar bis auf einzelne Ursache-Wirkungs-Beziehungen.
Einer unserer Kunden hat das so formuliert: „Wir haben unseren Stakeholdern eine Simulationsplattform bereitgestellt, mit rollierender Versorgung mit allen relevanten Plan- und Ist-Daten. Jederzeit verfügbar für Ad-hoc-Anfragen des Managements sowie in Situationen, die durch die Regelprozesse nicht abgedeckt werden.“
Das war 2021, mitten in Corona. Die Situationen sind seitdem nicht weniger geworden.