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Eine winzige Veränderung, und plötzlich fühlt sich alles falsch an

Seit dieser Woche habe ich einen neuen Laptop. Wie immer ein ThinkPad, im Prinzip alles beim Alten. Nur diesmal nicht: Lenovo hat bei den neueren Modellen die Fn- und die Strg-Taste vertauscht.
Das klingt nach einer Kleinigkeit. Für neue Nutzer ist es sogar besser, weil es dem verbreiteten Standard entspricht. Für mich, der viel mit Shortcuts arbeitet, war es eine kleine Katastrophe. Ein paar Fehlgriffe inklusive.
Über die Jahre gewöhnt man sich eben an Eigenheiten. Den TrackPoint. Die Tastenanordnung. Zum Glück ließen sich die Tasten im BIOS zurücktauschen, und für die dann falsche Beschriftung lagen noch Aufkleber herum.
Veränderungen sind oft objektiv sinnvoll und subjektiv trotzdem schwierig.
Genau das gilt im Controlling. Szenario- und treiberbasierte Planung bringen erhebliche Effizienzgewinne. Wenn das Change Management fehlt, landet man aber bei Workarounds statt bei echtem Fortschritt. Menschen bauen sich dann die alte Welt in der neuen Umgebung nachher wieder auf.
Der Widerstand richtet sich selten gegen die Verbesserung. Er richtet sich gegen den Verlust der eigenen Routine.