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Die besten Leute wissen oft mehr, als die Steuerung abbildet

Zwei Personen im Gespräch bei einer gut besuchten Netzwerkveranstaltung.

In fast jedem Projekt sehen wir ein ähnliches Muster. Unternehmen haben hervorragende Expertinnen und Experten. Menschen mit tiefem Fachwissen, langjähriger Erfahrung und guter Intuition für ihr Geschäft. Sie wissen, welche Hebel wirken, und kennen Zusammenhänge, die in keinem Management-Report stehen.

Aber dieses Wissen bleibt fragmentiert. Weil es schwer ist, implizites Wissen strukturiert sichtbar zu machen und über Bereichsgrenzen hinweg zu verbinden.

Der Reflex ist dann meist: mehr Daten, mehr Reports, mehr Granularität. Doch Transparenz in der Steuerung entsteht nicht durch immer mehr Daten, sondern durch Klarheit über Ursache und Wirkung.

Wenn die Zusammenhänge des Geschäftsmodells in Treiberbäumen explizit modelliert werden, passiert etwas Interessantes. Annahmen werden diskutierbar. Silos werden überbrückt. Auswirkungen werden über Funktionsgrenzen hinweg sichtbar.

Und Diskussionen verschieben sich. Weg von Meinungen, hin zu nachvollziehbaren Wirkungslogiken.

Eine der wichtigsten Aufgaben moderner Unternehmenssteuerung ist es, das implizite Wissen der Organisation explizit zu machen.

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