Veröffentlicht am

Wie baut man eigentlich einen guten Treiberbaum?

Als wir 2015 mit Valsight angefangen haben, hatten wir ein solides Grundverständnis, wollten aber tiefer einsteigen. Und haben einfach mal gegoogelt.

Dabei sind wir auf eine Präsentation von Christian Langmann gestoßen, aus einem Vortrag von 2012. Darin steckten drei Punkte, die wir seitdem immer wieder bestätigt gesehen haben.

Ohne klares Steuerungsmodell entstehen Kennzahlen ohne Kontext. Die Frage ist nicht, welche KPIs wir brauchen, sondern was wir eigentlich steuern wollen. Klingt banal. In der Praxis startet die Mehrheit der Unternehmen trotzdem mit den KPIs.

Es gibt keinen generischen Treiberbaum. Was bei einem Handelsunternehmen treibt, ist bei einem Maschinenbauer irrelevant. Der Startpunkt ist immer das eigene Geschäftsmodell, und ein ehrlicher Blick darauf, was den Unternehmenserfolg wirklich beeinflusst.

Steuerungsrelevanz vor Vollständigkeit. Nicht jeden identifizierten Treiber ins Modell übernehmen, sondern priorisieren. Welcher Hebel hat den größten Impact? Was lässt sich mit vertretbarem Aufwand erheben?

Das war vor über zehn Jahren. Wir haben seitdem viele Treibermodelle mit Kunden aufgebaut, und diese drei Punkte gelten unverändert.

Die Methodik ist also nicht neu. Neu ist nur, wie oft man sie inzwischen braucht.

Original auf LinkedIn ansehen