Veröffentlicht am

Gute Entscheidungen entstehen nicht auf Folien, sondern im Gespräch

Eine Person präsentiert Balkendiagramme auf einem Bildschirm vor einer sitzenden Gruppe in einem Raum mit Holzbalken.

In wirksamen Steuerungsmeetings entscheidet nicht die vorbereitete Präsentation, sondern wie gemeinsam an den Zahlen gearbeitet wird. Weniger Vortragen statischer Inhalte, mehr gemeinsames Denken in Szenarien.

Drei Prinzipien machen den Unterschied.

Annahmen werden explizit. Nicht die Zahl zählt, sondern die Logik dahinter. Welche Annahmen treffen wir, und was passiert, wenn sie nicht eintreten?

Maßnahmen werden live simuliert. Sie werden nicht so lange diskutiert, bis irgendwann Einigkeit herrscht, sondern nach ihrer finanziellen Wirkung priorisiert.

Wirkung wird vor der Entscheidung sichtbar. Nicht erst im nächsten Reporting-Zyklus, sondern im Moment der Diskussion.

Solange nur präsentiert wird, bleibt Steuerung abstrakt. Erst wenn gemeinsam an Szenarien gearbeitet wird, entsteht Entscheidungsfähigkeit.

Eine Folie kann eine Frage beantworten. Aber nur ein Modell kann auf die Rückfrage antworten.

Original auf LinkedIn ansehen