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Business Partnering zeigt sich nicht am Jobtitel, sondern an der Qualität der Fragen

Aufsicht auf zwei Personen, die sich an einem Tisch über einem gemusterten Boden die Hand geben.

Viele Controlling-Teams nennen sich heute Business Partner. Das ist nachvollziehbar, der Anspruch ist richtig. Aber im Alltag entscheidet sich Partnering nicht in der Rollenbeschreibung.

Wenn das Business fragt, wie sich steigende Materialkosten auf die Marge auswirken, ist eine Frage entscheidend: Rechnet das Controlling? Oder fragt es zurück?

Welche Produktlinien bleiben noch margenpositiv? Welche Kunden vertragen eine Preisanpassung, welche nicht? Und welche Maßnahmen greifen kurzfristig, welche brauchen länger?

Denn dabei geht es um Entscheidungsqualität.

Für mich beginnt Business Partnering genau dort: beim Schärfen der Fragen, die noch nicht sauber gestellt wurden.

Der Titel ist schnell geändert. Die Rolle entsteht erst im Gespräch.

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