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Viele Planungstools sprechen von Versionierung. Gemeint ist nicht dasselbe

Viele Planungstools sprechen von Versionierung. Gemeint ist allerdings nicht immer dasselbe.
Oft heißt Versionierung zuerst: Wir speichern einen alten Stand. Das ist hilfreich, man sieht genau, wie es damals aussah.
Für die Steuerung reicht das nicht. Dann muss auch sichtbar werden, was sich seitdem geändert hat, wer es geändert hat, aus welchem Grund und mit welchem Effekt auf GuV oder Cashflow.
Genau diese Erwartung kam neulich wieder in einem Gespräch auf. Alte Planstände sollen sich anzeigen lassen, vor allem aber sollen die Unterschiede dazwischen verständlich werden.
Eine korrigierte Zahl verändert die Datenbasis. Eine angepasste Annahme verändert die Erwartung. Und Formeln, Hierarchien, Zuordnungen oder Systemeinstellungen wirken am Modell selbst.
Viele Systeme können Teile davon protokollieren. Eine Wirkungsanalyse geht weiter: Sie verbindet die Änderung mit dem Ergebnis. Damit wird Versionierung auch eine Frage von Verantwortung für den Inhalt.
An Planzahlen können Investitionen in Millionenhöhe hängen. Und trotzdem unterscheidet sich die aktuelle von der letzten Version oft nur durch die Endung im Dateinamen.