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In 15 Minuten, nicht in 15 Tagen

„Wir brauchen die Berechnung für ein neues Worst-Case-Szenario. In 15 Minuten bitte, nicht in 15 Tagen.“
Wer heute noch Tage oder Wochen braucht, um die Auswirkung geänderter Rahmenparameter zu simulieren, hat ein Problem, das mit der nächsten Krise nicht kleiner wird.
Vor kurzem hatte ich wieder Kontakt zu einem Finance-Team, das genau diese Umstellung vor einigen Jahren hinter sich gebracht hat. Vorher: Daten aus vielen Quellen zusammensuchen, Dutzende Excel-Versionen im Umlauf, acht bis zehn Tage für ein einziges Szenario. Heute: belastbare Simulation vom automatisierten Datenimport bis zur präsentationsreifen Entscheidungsvorlage in unter 15 Minuten.
Drei Prinzipien haben den Unterschied gemacht.
Treiberbasierte Logik statt Zellakrobatik. Klare Ursache-Wirkungs-Ketten in einem grafischen Treibermodell, statt in einer über Jahre vererbten Datei die Spur zum Vorgänger zu suchen.
Automatisierte Daten und eine einzige verlässliche Quelle. Kein manuelles Sammeln, keine widersprüchlichen Versionsstände.
Self-Service für die Fachabteilung. Das Controlling erstellt Szenarien selbst, ohne auf die IT oder eine externe Beratung warten zu müssen.
Das verändert am Ende auch die Rolle: weg vom Zahlenlieferanten, hin zum Gesprächspartner des Managements.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob 15 Minuten machbar sind. Sondern was ein Unternehmen in den 15 Tagen verliert.