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KI übernimmt bald 80 Prozent der Controlling-Arbeit. Wer macht die restlichen 20?

Ein leerer, verglaster Besprechungsraum mit Konferenztisch und Blick über die Stadt.

Viele sagen, KI übernimmt bald 80 Prozent der Controlling-Arbeit. Aber wer macht die restlichen 20?

Ich höre das gerade sehr oft, in Gesprächen und in Vorträgen auf Konferenzen. Wahrscheinlich stimmt es auch. Datenaufbereitung, Standardberichte und Ähnliches nehmen einen Großteil der Arbeitszeit in Anspruch. Und fast alles davon lässt sich automatisieren.

Allerdings waren die 80 Prozent nie die eigentliche Aufgabe.

Die eigentliche Aufgabe war immer, zu verstehen, was hinter den Zahlen steckt. Und was das für die nächste Entscheidung bedeutet. Dazu braucht es Urteilsvermögen, und das ersetzt kein Modell.

Fast die gesamte Debatte dreht sich um das, was wegfällt. Über das, was bleibt, spricht kaum jemand.

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