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Die Planungssaison ist der beste Zeitpunkt, über die Planung nachzudenken

Überall läuft gerade die Planungssaison. Und wie jedes Jahr ist sie spannend, anstrengend und ein bisschen absurd.
Teams feilen an Tabellen, diskutieren Annahmen, passen Prämissen an, suchen Kompromisse. Das Ziel ist die eine Zahl, die alles abbildet. Nur gibt es die eine Zahl nicht, und in dem Moment, in dem sie verabschiedet wird, ist sie bereits veraltet.
Viele Unternehmen wollen ihre Planung verbessern, aber gerade jetzt fehlt die Zeit dafür. Man steckt mitten im Prozess und kämpft mit Terminen, Budgets und Abstimmungen.
Dabei ist genau jetzt der beste Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, was künftig anders laufen soll. Nirgendwo sieht man deutlicher, wo es hakt, als im laufenden Prozess.
Wer jetzt beobachtet, wo Schleifen entstehen, welche Diskussionen sich wiederholen und wo die bisherigen Ansätze an Grenzen stoßen, legt den Grundstein für die nächste Runde.
Planung bedeutet mehr, als Zahlen zu koordinieren. Sie richtet das Unternehmen auf seine Ziele aus und entscheidet über die Allokation von Kapital. Und sie sollte robust genug sein, um bei veränderten Rahmenbedingungen handlungsfähig zu bleiben.
Nach der Planungssaison erinnert sich niemand mehr an die Stellen, an denen es weh getan hat. Das ist das eigentliche Problem.