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Personalkosten sind der größte beeinflussbare Kostenblock. Geplant werden sie grob

Personalkosten sind in vielen Unternehmen der größte beeinflussbare Kostenblock. Geplant werden sie trotzdem erstaunlich grob: Vorjahr, plus Tarifabschluss, dazu vielleicht ein pauschaler Aufschlag.

Das rächt sich, sobald sich etwas grundlegend verändert. Eine Fluktuationswelle in einem Schlüsselbereich. Ein Standort, der schneller wächst als geplant. Oder ein Tarifabschluss oberhalb der Annahme. Wer nur eine Summenzeile plant, sieht die Wirkung erst im Reporting.

Eine Alternative bieten Treibermodelle. Personalplanung ist dafür ein dankbarer Anwendungsfall: Kopfzahlen, Ein- und Austritte, Gehaltsbänder, Fluktuation je Bereich. Das sind Größen, die der HR-Bereich ohnehin kennt und sauber verknüpfen kann.

Richtig umgesetzt werden damit Fragen simulierbar, die vorher Bauchgefühl waren. Was kostet ein Einstellungsstopp wirklich, und wo tut er weh? Wie schnell wirkt er überhaupt, wenn die Time-to-Hire sechs Monate beträgt? Welcher Tarifabschluss ist noch verkraftbar?

Kaum ein Bereich hat bessere Treiberdaten als HR. Kaum einer nutzt sie so wenig für die Steuerung.

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